Lebensart

Zuhause eine Fremdsprache lernen – so klappt es!

Das Sprechen von einer (weiteren) Fremdsprache ist nicht nur als Flight Attendant nützlich (mehr dazu am Ende des Posts), sondern öffnet einen auch sonst viele Möglichkeiten. Gerade in der Schweiz mit unseren vier Landessprachen wird Mehrsprachigkeit für viele Staatsstellen vorausgesetzt und ist auch in praktisch jedem anderen Job gern gesehen.

Aber eine Fremdsprache lernt man nicht nur wegen des Berufs. Sondern auch, weil einen die Kultur dahinter interessiert, weil man reisen möchte und sich dort mit den Einheimischen auszutauschen. Weil einen der Klang der Worte fasziniert.

So hatte ich schon lange den Wunsch, Italienisch zu lernen. Schliesslich das Land mit dem besten Essen & Trinken und erst noch schnell mit dem Zug erreichbar. «Irgendwann einmal, wenn ich Zeit habe, lerne ich es,» sagte ich mich jahrelang. Nur um zu merken: Zeithaben tu‘ ich nie. Also muss es anders gehen!

Klar ist: Es wird nicht einfach so passieren. Ich werde nicht aufwachen und einfach so ein Italienisch verstehen und sprechen. Und weil ich dieses Lebensziel unbedingt erreichen möchte, musste ein Plan her.

Nach kurzem Recherchieren und Ausprobieren habe ich mich entschieden, Italienisch mit Babbel zu lernen. Die Lektionen sind super aufgebaut, man lernt Wörter und Grammatik. Zudem sind sie kurz (7-15 Minuten), man kann sie also super in den Tag integrieren und so macht man auch schnell Fortschritte.

Hier 3 Tipps, damit das Lernen noch effektiver wird:

  • Lieber jeden Tag 10 Minuten als nur einmal in der Woche. 10 Minuten haben einfach alle Zeit! Und mit Babbel kann man auch ganz einfach unterwegs lernen.
  • Grammatik-Lektionen rausschreiben. Die Grammatik-Lektionen schreibe ich in ein kleines Büchlein. Dadurch kann ich sie mir nicht nur besser merken, sondern habe sie auch übersichtlich zum Nachschlagen.
  • Verben auf Karteikätchen. Die Verben schreibe ich mir auf Karteikärtchen, so kann ich sie jeden Tag kurz üben und muss meinen Wortschatz nicht auf Sein & Haben beschränken.

Ergänzend zur App hat mir meine Cousine Lernkrimis empfohlen. Durch das Lesen dieser und das Lösen der Fälle lernt man die Sprache fast nebenbei. Man sollte die Sprache zwar ein klein wenig können, doch die Krimis gibt es bereits ab Niveau A1. Hier eine Auswahl an Lernkrimis für verschiedene Sprachen:

Französisch und Englisch, die Sprachen, die ich bereits gut kann, halte ich mit dem Hören von Podcasts, dem Lesen normaler Bücher und dem Anschauen von Filmen und Serien frisch. Und natürlich versuche ich sie, so oft es geht, in meinem Alltag anzuwenden.

Übrigens: Ich bin überhaupt kein Sprachtalent. Aber mit etwas Disziplin können auch talentfreie Menschen Fremdsprachen lernen. Vielleicht nicht so schnell und so fliessend wie andere, aber auf das Niveau einfacher Konversationen schafft man es allemal!

Ich hoffe, diese Tipps und Ideen motivieren dich, endlich auch anzufangen, die Sprache zu lernen, die dich fasziniert!

Lerne eine Fremdsprache: so klappt es!

Warum du als Swiss Flight Attendant unbedingt eine weitere Sprache lernen solltest:

Als Flight Attendant ist Englisch die Sprache unseres Alltags: Wir sprechen es untereinander, im Training, mit den Gästen und im Ausland. Wer es nicht gut genug spricht, wird nicht angestellt. Auffrischen vor dem Assessment/Casting macht also Sinn!

Aber auch Französisch, Spanisch und Italienisch machen das Leben als Swiss Flight Attendant besser – nicht nur bei der täglichen Arbeit, sondern auch monatlichen auf dem Lohnzettel. Für jede dieser Fremdsprachen gibt es nämlich 50 CHF mehr pro Monat. Klar, nicht die Welt. Und doch kann es aufs Jahr gesehen einen Unterschied von 1800 CHF machen – Ferien Ahoi!

Klar, ein teurer Sprachkurs lohnt sich deswegen nicht. Diese sind in unserem Job eh auch unpraktisch. Darum empfehle ich das Lernen mit einer Sprach-App. Ich selber nutze →Babbel, das macht Spass und ich merke, dass ich mich verbessere.

Viel Spass beim Lernen und hoffentlich bis bald wieder über den Wolken!

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1 Comment

  • Reply
    7 sinnvolle Beschäftigungen für Zuhause - vertveine.ch – fair & glücklich
    28. März 2020 at 14:24

    […] Z. B. mit →Babbel oder sonst einer App. Meine Tipps zum Sprachenlernen findest du →hier. […]

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