Lebensart Schweiz Wanderung

Wanderung & Waldbaden auf dem Randen

Aussicht vom Randenturm aus

Dieser Post ist im Rahmen meiner Partnerschaft mit Rimuss entstanden.

So gerne ich lange Wanderwochenenden in den Alpen auch habe, mag ich auch die Wochenenden in der Stadt – ein bisschen →Second Hand Shopping, Kaffeeklatsch mit Freundinnen, lecker Kochen & Essen… Damit die Natur an diesen Stadt-Wochenenden nicht allzu kurz kommt (die Seele erholt sich einfach am besten im Grünen), gehe ich gerne spazieren. Am Winter natürlich der Limmat entlang, sie fliesst ja praktisch vor meiner Haustüre, doch jetzt im Sommer sind dort mehr Menschen als Natur. Darum tut eine kleine Wanderung in Stadtnähe gut. Und da es nicht immer der Üetliberg sein muss, bin ich anfangs Sommer auf den Läger gegangen und jetzt, gegen Sommerende, auf den Randen.

Baumkronen auf dem Randen

Aussicht vom Randenturm auf die Baumkronen

Der Randen ist der Ausläufer des Juras und seit 2014 Naturschutzgebiet. Hin kommt man von Zürich via Schaffhausen. Die Fahrt hin & zurück dauert zwar fast so lange wie die Wanderung selbst, aber ich entspanne mich beim gemütlichen Zugfahren immer super, höre Nachrichten und Musik, erledige irgendwelchen Kram oder lese was.

Auf die grossen Wanderungen nehmen wir normalerweise einen Gipfelwein mit – ein Ritual, das ich gerne mag. Beim Anstossen nehmen wir uns nochmals etwas mehr Zeit, die Aussicht zu bewundern und über den Aufstieg zu philosophieren. Auf den Randen war ich aber alleine und am Vormittag unterwegs, irgendwie nicht das richtige Setting für einen Gipfelwein. Perfekt also gibt es den →Rimuss Bianco Sparkling Dry auch in kleinen Fläschchen. So habe ich mir auf dem Nicht-Gipfel des Randen den Nicht-Wein Rimuss Secco gegönnt, die Ruhe zelebriert und ein bisschen über das Leben nachgedacht.

Ein Moment der Ruhe und der Gedanken auf dem Randen

Ein Moment des Glücks und der Gedanken auf dem Randen.

Dass der Rimuss gut auf den Randen passt, liegt übrigens nebst dem prickligen Vergnügen auch an seiner Herkunft, kommt er doch auch aus dem Kanton Schaffhausen. Vom Randenturm sieht man sogar auf den pittoresken Ort hinab! Dort mal durch die Weinreben zu flanieren, tönt auch verlockend, vielleicht schaffe ich es ja diesen Herbst bald wieder in den schönen Kanton Schaffhausen?

Doch zurück zur Wanderung. Gestartet bin ich in Merishausen im Kerr, dort folgt man einfach den Wegweisern, die nicht nach Schaffhausen führen. (Von der Bushaltestelle muss man ein paar Meter zurückgehen, dann rechts abbiegen.) Der breite Kiesweg führt an wenigen Häusern vorbei, zuerst schwach genutzten Wiesen entlang – es grasen eine Handvoll Schafe, wenige Pferde und Kühe – und führt dann immer tiefer in den wilden Wald hinein. Es ist Sonntagmorgen und die einzigen, die ich bei diesem Aufstieg kreuze, sind die immer-fleissigen Bienchen und ein paar Schmetterlinge. Der Wald ist schön ursprünglich, das Totholz und die Baumstämme von Moos bewachsen. Der typische nasse Waldgeruch lullt mich ein und sorgt für Entspannung trotz des nun leichten Anstiegs.

Wilder Wald auf dem Randen

Waldbaden beim Aufstieg auf den Randen.

Waldbaden auf dem Randen

Insgesamt 400 Höhenmeter führt der Weg durch den Wald, ehe man oben auf dem Randen ist. Doch da der Hügelzug mehr Ausläufer als Berg ist, gibt es (noch) keine Aussicht. Nun gilt es den Wegweisern zum Beizli zu folgen, hinter dem sich der Randenturm versteckt. Der Weg führt an einer schöne Wiese entlang, um sich dann wieder im Wald zu verlieren.

Hat man die Beiz (es ist eher eine Art Grillplatz, wo man sich die Picknick-Zutaten kaufen kann) erreicht, ist es nur noch ein Katzensprung zum Randenturm.

Endlich oben angekommen, öffnet sich der Blick: Bei guter Sicht sieht man das Allgäu, den Glärnisch und den Jura. Heute ist die Sicht nicht ganz klar, aber trotzdem schön. Ich nehme mir Zeit, den Blick schweifen zu lassen. Trotz des warmen Tages windet es auf dem Turm stark, die grauen Wolken verstärken den Eindruck, dass der Herbst schon fast an die Türe klopft.

Kein-Wein für Kein-Gipfer, alkoholfreier Schaumwein auf dem Randen

Mit dem →alkoholfreien Prosecco „Rimuss Bianco Dry“ lässt sich auf Gipfel & Hügeln stilecht auf den Moment anstossen

Beim Runtersteigen vom Turm mache ich noch einen Halt bei der mittleren Plattform, da ist man praktisch auf Augenhöhe mit den Baumkronen. Auch toll!

Der Abstieg nach Beggingen geht zackig, der Weg ist besonders zu Beginn steil. Dafür ist man schon bald im gepflegten Dorf, wo man noch ein Kaffee geniessen kann und es einen stündlichen Bus nach Schaffhausen hat. Dort kann man sich nach der Wanderung in der schönen Rhybadi abkühlen. Oder man lässt sich von Freunden bei einem Apéro verwöhnen und spinnt gemeinsam die bei der Wanderung gefassten Gedanken weiter…

Spätsommer Flora auf dem Randen

Spätsommer Flora auf dem Randen.
Das verdiente Apéro im Herzen von Schaffhausen.

Apéro mit Rimuss Bianco Dry in Schaffhausen

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Wanderung: Der einsame Randen
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