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Tauchen in Dar Es Salaam, Entdecken der Ost-Schweiz & 809.65 CHF zusätzlich verdient: Das war der September 2018

Rofflaschucht

Der tosende Rofflafall

Der Spätsommermonat September ist nur so durchgerauscht und heute haben wir bereits Oktober. Der Herbst liegt in der Luft, es duftet verführerisch und die Inspiration leuchtet in den schönsten Farben.

«The trees are about to show us how lovely it is to let the dead things go»
unbekannt

Im September war ich zweimal krank, mehr als zweimal so viel wie im ganzen letzten Jahr. Aber offenbar brauchte ich eine Pause. Darum habe ich auch weniger erlebt, als sonst – sollte man meinen. Doch wenn ich meine Highlights so betrachte, kam doch einiges zusammen.

Am Schluss des Posts zeige ich ausserdem noch kurz mein im September generiertes Extra-Einkommen auf – die →bisherigen Beiträge stiessen laut Statistik jedenfalls auf Interesse.

Erlebnisse nah & fern

Da ich eine Woche Ferien hatte und eben krank war, war ich etwas weniger auf der Welt unterwegs als sonst. Für eine Jogging-Runde am Lake Michigan in Chicago und Tauchen in Dar Es Salaam hat es aber zum Glück gereicht.

Tauchen in Dar Es Salaam

Ich hatte grosse Lust, wieder einmal Tauchen zu gehen. Ich finde das Sich-unter-Wasser-treiben-lassen einfach wahnsinnig entspannend. Und da Dar Es Saalam die einzige Destination ist, wo es während eines Layovers möglich ist, habe ich den Flug gewünscht und bekommen. Wichtig: Es geht nur im 2-Nächter, also wenn man einen langen Aufenthalt hat. Nach dem Tauchen braucht der Körper nämlich eine Pause vor dem Fliegen (dies gilt auch, wenn man privat taucht & fliegt). Getaucht bin ich mit →Sea Breeze Marine, eine andere Flight Attendant hat mir dies empfohlen. Die Lage direkt neben dem Crew Hotel ist praktisch, um mal kurz abzutauchen, statt wie immer hochzufliegen.

Tauchen in Dar Es Salaam

Das Wetter in Dar Es Salaam war mässig, so war das Meer wellig und die Sicht unter Wasser nicht so gut. Beim ersten Tauchgang sahen wir auch fast nur Seesterne, beim zweiten dann einige Korallen, die typischen Riff-Fischchen und – immerhin – einen Spinnen-Hummer. Diese Tiere finde ich cool und es hat mich gefreut, wieder einen zu sehen. Das Tauchen hat Spass gemacht, zu hohe Erwartungen ans Meerleben vor Dar Es Salaam sollte man aber nicht haben: Es wurde/wird mit Dynamit gefischt und das sieht man. Auch ist Dar Es Salaam einen Millionenstadt, was für die Artenvielfalt im Wasser bekanntlich nicht gerade förderlich ist.

Wandern am Walensee

Schon lange wollte ich →dem Walensee entlang wandern und habe dies an einem sonnigen Spätsommertag auch gemacht. Früh zog ich los, um bei Zeiten von der Bushaltestelle Walenstadtberg Post nach Quinten, Betlis und Weesen zu Wandern. Quinten ist bekannt für sein mediterranes Klima und die abgeschottete Lage; Nur mir dem Schiff erreichbar, wachsen Passionsblumen, Kiwis und alles Exotische. Trotzdem fehlte mir ein bisschen der Charme, alles wirkte etwas zu herausgeputzt. Ich hatte mich auf ein gemütliches Kaffee am See gefreut, fand stattdessen aber nur Guide Bleus Fischrestaurant, wo ich mich mit meiner einfachen Wanderausrüstung und alleine etwas deplatziert vorgekommen wäre. Besser gefallen hat es mir in Weesen. Der Dorfkern sieht aus wie aus einem charmanten, französischen Film und ich habe beschlossen, dort irgendwann zu übernachten, um ein bisschen der heutigen, stressigen Realität zu entfliegen.

Das Tal Val Schons entdecken

Einen →ausführlichen Beitrag zu meinem Umwelteinsatz Trockenmauer Bauen habe ich bereits gemacht. Aber nebst dem Bauen von Mauern hatten wir Zeit, das Tal Val Schons zu entdecken. Wir haben in Andeer übernachtet und eine kleine Auszeit im →Mineralbad mit Massage war für mich natürlich ein Muss. Aber auch sonst gibt es im Tal landschaftliche und kulturelle Highlights, die ein Zwischenstopp oder einen Auslug Wert sind:

  • Die Viamala Schlucht
  • Das Kirchendach in Zillis aus dem 9. Jahrhundert:

Kirchendach Zillis

  • Die modernen Skulpturen von →Not Bott
  • Der Rofflafall, die Quelle des Hinterrheins

Wir konnten im Gemeindehaus von Andeer übernachten, aber ich habe mich ganz ins →Hotel Post Andeer verliebt. Der Kaffee und der Service zumindest waren perfekt und das Interieur ist sehr charmant. Wer eine inspirierende Übernachtungsmöglichkeit im Tal Val Schons sucht: go there.

Gekauft, gelesen, gesehen

Konsum bestimmt mein Leben – nicht nur das Kaufen von Materiellen, sondern auch, was ich lese, höre und sehe. Im September versuchte ich (einmal mehr) die Welt zu verstehen und sie mit überlegten Käufen nach meinem Gusto zu formen.

Ein Buch erklärt die Welt, ein anderes will sie ändern


Durchgelesen habe ich →«Ohne Wenn und Abfall: Wie ich dem Verpackungswahn entkam» von Milena Glimbovski. (Danke an dieser Stelle an meine →engagierte Cousine fürs Borgen.) Da ich mich schon etwas länger mit Zero Waste beschäftigte, hielt das Buch jetzt nicht sehr grosse Learning für mich bereit. Trotzdem habe ich es sehr gerne gelesen: Es inspiriert und regt an, ohne zu dozieren, ist sehr menschlich geschrieben und definitiv ein guter Einstieg ins Thema!


Angefangen, aber noch nicht fertig, habe ich das Buch →«Wer kriegt was und warum? Bildung, Jobs und Partnerwahl: Wie Märkte funktionieren.» vom Nobelpreisträger Alvine E. Roth. Das Buch ist einfach geschrieben, die Inhalte aber doch relativ komplex und das Lesen braucht mehr Konzentration, als erwartete. Da Märkte aber unser aller Leben fundamental prägen, ist etwas Basiswissen, sprich dieses Buch, eine Must-Read!

Schönes fürs Daheim + ein neues Paar Sneaker

Eigentlich will ich Geld sparen. Für grosse, anstehenden Rechnungen und meinen nächsten Urlaub. Aber es waren noch Auslagen für mein Zuhause offen – und mein Ziel ist, die Wohnung bis Ende Jahr nach meinen Wünschen eingerichtet zu haben, und neben Bett und Sofa braucht es halt noch Anderes. Darum habe ich Folgendes für die Wohnung gekauft:

❤ veganes Kissen und Duvet von Möbel Pfister ❤ Leinenbettwäsche in Weiss von #lavie über Pacifico Home ❤ Fixleintuch aus Bio-Baumwolle von Interio ❤ Accessoires: Eine→neuer Bilderrahmen (den ich schon kaputt gemacht habe) und eine →ökologische Kerze, beides Interio.

Ausserdem brauchte ich dringend ein neues Paar Sneaker. →Meine von Veja waren zwei Jahre alt und nicht mehr vorzeigbar. Ich kaufte mir also einfach das gleiche Modell. Leider gab es sie nicht mehr in Rosé, aber immerhin habe ich sie nach langem Suchen →in Sand gefunden. Ist auch schön :)

Gesehen: The Human Element am Filme für die Erde Festival

Als ich krank war, habe ich tatsächlich wieder einmal einen normalen Film geschaut, – und gemerkt, wie wenig dies mir zusagt. Früher habe ich stundenlang Serien & Filme geguckt, heute fast nur noch Dokumentationen oder Diskussionssendungen, und dies auch nicht allzu oft. Der Schritt weg von den Scheinwelten hin zur Realität hat mir mehr als gutgetan! Ich kann nur empfehlen, sich weniger Serien und Filmen hinzugeben, zum Eintauchen in eine fremde Welt ist ein Buch oder eine Dokumentation über eine ferne Gegend genau so geeignet.

The Human Element

Feuerwehrmann im Kampf gegen Waldbrand in Soberanes, Kalifornien.

Diesen Monat habe ich aber kaum TV gestreamt, was auch damit zu tun hat, dass ich viel draussen war und kaum Zuhause gekocht habe (Doks schaue ich meistens zum Kochen). Dafür war ich wiedermal im Kino! Das Festival von→Filme für die Erde lockte, und so ging ich mir zwei Freundinnen in die Abendvorstellung und schaute →«The Human Element». Ein extrem bildstarker Film, der gerade für Menschen, die sich noch wenig mit dem menschlichen Einfluss auf die Erde auseinandergesetzt haben, ein Muss ist. Für mich war zwar nicht viel Neues an Fakten dabei, aber die Bilder und Geschichten berührten mich.

809.65 CHF Extra-Einkommen im September

Und weil→die Beiträge zum Extra-Einkommen viel gelesen werden, ich sie aber in der Zwischenzeit eher repetitiv finde, schliesse ich hier noch die monatliche Zusammenfassung an.

Passives Einkommen dank Testing Time & Affiliates

  • TestingTimes: 11 CHF
  • Affiliates: 18.35 CHF

Ich bin bei →TestingTime angemeldet und finde es super cool, wenn ich meinen Senf zu neuen (digitalen) Produkten oder altbekannten Problemen geben kann. Einige Freunde von mir arbeiten als Interaktions- und Web-Designer und ich habe definitiv eine Vorliebe für gute Benutzerführung und funktionale Produkte. Da ich durch meinen Job viel unterwegs bin, klappt es nur selten mit Nutzertest. Im Juli konnte ich leider an keiner Umfrage mitmachen, aber habe drei Tester*innnen vermittelt. Bei TestingTime können alle mitmachen, egal ob eine Vorliebe für Digitales (wie bei mir) vorliegt oder nicht. Einfach →gratis online registrieren, Mails erhalten und bei passenden Umfragen, Tests oder Skype-Calls mitmachen!

Ich nutze auf Affiliates von →Amazon, →VigLink und →affili.net. Was Affiliates genau sind und →wie Affiliates funktioneren, erklärt dieser Post ausführlich. Ausserdem: Ich nutze Affiliates seit Anfang Jahr und dies ist der erste Monat mit Einnahmen im zweistelligen Bereich. Gut Ding will Weile haben, stimmt auch hier!

Aktives Einkommen durch Freelancing

  • Freelancing als Texterin: 480.30 CHF
  • Schreiben von Gastartikel für andere Blogs: 300 CHF

Mit 809.65 CHF Zusatzeinkommen vor Abzug von Steuern und Sozialversicherungen war der September bisher mein zweit stärkster Monat. Gedacht habe ich das nicht, er fühlte sich nämlich so gar nicht nach Arbeit an. Nur →im März habe ich mit 831.85 CHF noch mehr Extra-Einnahmen gehabt. Im Vergleich zum Juli habe ich im September ein Plus von 87.05 CHF erzielt.

Übrigens: wenn du dich fragst, warum ich über mein Extra-Einkommen schreibe, lies doch einfach einer der früheren Posts durch. Der erste habe ich →im Januar veröffentlicht.

Lass mich wissen, ob du die Wanderung am Walensee bereits gemacht hast & was du von Quinten denkst. Ausserdem freue ich mich über jegliche Tipps zu Dar Es Salaam, ich hoffe nämlich bald dort zurückzufliegen! 

809.65 CHF Extra-Einkommen im September

1 Comment

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    Brunchen & Secondhand-Shopping in London, TV-Tipp & Extra-Einkommen: Das war der Oktober 2018 - vertveine.ch – fair & glücklich
    8. November 2018 at 09:58

    […] →Im September habe ich noch gross erzählt, dass ich Filme und Serien normalerweise nicht mag. Das ist auch so. Doch bei Babylon Berlin mache ich eine Ausnahme – die Serie ist so was nach meinem Geschmack. Aufgeladen mit Geschichte, inspirierende Kostüme und Einrichtungen, spannende Charakteren und eigentlich ein Krimi: Reinschauen lohnt sich! […]

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