Lebensart Wohnen

Neuer Balkon-Boden: Vorher/Nachher und warum ich mich für IKEA Runnen entschieden habe.

IKEA hat mich bei der Umsetzung dieses Projektes mit einem Einkaufsgutschein grosszügig unterstützt.

Der Sommer steht vor der Tür – und der besonderen Situation geschuldet, sind wir alle noch glücklicher, endlich auch den Aussenbereich der Wohnung geniessen zu können. Ich liebe meinen Balkon, er gibt meiner 1-Zimmer-Wohnung zusätzlichen Raum und Leben. Dem Ziel eines grünen Dschungels komme ich Sommer für Sommer, Pflanze um Pflanze näher. Klar wächst nicht immer alles, aber aus dem anfänglich kahlen Beton-Balkon wurde mit der Zeit ein wohnlicher Grün(t)raum.

Grüner Stadt-Balkon

So sah der Balkon 2017 aus. Die erste komplette Saison in der Wohnung.

Während ich die eine Wand mit einem üppigen →Bananenblatt-Mural verschönert habe und ich mit den zweck-entfremdeten IKEA-Badezimmer-Möbel verschiedene Höhen für die Töpfe geschaffen habe und mich so immer weiter von der optischen Betonwüste entfernt habe, störte mich der Boden je länger je mehr. Eigentlich mag ich brutalistischen Beton, kontrastiert das kühle Grau doch gut mit dem üppigen Grün der Pflanzen. Leider ist mein Boden aber nicht nur grau, sondern auch extrem empfindlich. Und er lässt sich nicht putzen. Ich glaube: Irgendwas beim Bau ist schief gelaufen. Das Abflussrohr ist am falschen Ort, jeder kleinste Fleck frisst sich ins Material ein und lässt sich kaum wegschrubben. Kurz, der Boden hat mich wirklich frustriert! Notgedrungen habe ich den Boden mit einem Sisal-Teppich abgedeckt. Doch auch bei diesem bleiben Flecken drin und der Staub hängt sich hartnäckig fest. Irgendwann war mir klar, ich muss was ändern! Und da ich eh noch lange in dieser Wohnung bleiben will, habe ich angefangen, die verschiedenen Möglichkeiten durchzudenken. Vielleicht mit einer Fassadenfarbe streichen? Der Gedanke gefiel mir und ich überlegte mir, welche Farben passen würden. Schnell wusste ich, dass der Boden dunkel werden sollte, ein Waldgrün oder Anthrazit. Nicht nur, weil diese Farben Flecken schlucken, sondern auch als weil sie einen schönen Kontrast zu den hellbraunen Möbel und den bläulichen und metallischen Akzenten, die ich mit Töpfen, Möbeln und Kerzen bereits gesetzt habe, bilden würden.

Stadtbalkon in Zürich West

Der Balkon 2018, man sieht den Sisal-Teppich und Beton-Boden.
Und: Immer wie mehr Pflanzen

Also, Mail an Verwaltung geschrieben und abgeschickt. Ich weiss, dass man einiges als Mieter verändern darf. Aber ein Boden dunkel streichen, gehört nicht dazu. Die Antwort war nett aber nicht ermunternd. Der Boden müsse auf alle Fälle beim Auszug in den Originalzustand zurückgesetzt werden. Und ich solle aufpassen, Aussenfarben blättern schnell. Sie empfahlen mir, eine andere Lösung zu suchen oder mich mit dem vorhandenen Boden anzufreunden… Gut, zurück auf Feld 1.

Meine neugierigen Blicke auf die Nachbarsbalkone offenbarten mir nackte Böden oder Grasteppiche. Wenn das die Alternative sein sollte, dann doch lieber ein verfleckter, grauer Boden, dachte ich, und klagte dieses grosses Drama meinen Freund*innen. Warum ich nicht dieser Holz-Klick-Boden nehme, raten mir einige. Lustig, auf die Idee war ich tatsächlich noch nicht gekommen. Aber Holzboden will ich eigentlich nicht, weil es mir mit den Möbeln dann zu viel Holz wäre. Aber eine kleine Internet-Recherche kann man ja trotzdem mal machen, oder? Und so fand ich den für mich perfekten Boden: →die Klickplatten „Runnen“ in Dunkelgrau bei IKEA. Yay, jetzt nur noch kaufen und verlegen! Ich mass den Boden aus, rechnetet aus, wie viele Platten ich brauchen würde und war überrascht, wie viele es sein würden. Billig wurde der neue Boden so zwar nicht, aber es war die Lösung, die keine Langzeitausgaben bedingte, da ich, falls ich doch irgendwann mal ausziehen würde, den Boden ohne Schaden entfernen könnte. Ausserdem kann man ihn auch wiederverwenden. Oder ihn einfach dem Nachmieter verkaufen. Denn ganz ehrlich, wer die Wahl zwischen diesem pflegeleichten Boden mit hochwertiger Optik oder dem fleckigen, porösen Beton hat, wird wohl kaum zögern…

Balkonboden mit IKEA Runnen

Frühling 2019: Blick in die gleiche Ecke. Der neue Boden sieht einfach toll aus!

Zum Verlegen habe ich mir die kompetente Hilfe vom Handwerker meines Vertrauens aka meinen Vater geholt. Ausser den Platten brauchten wir nur Lineal, Bleistift und eine Stichsäge um die Platten perfekt auf meinen Balkon zuzuschneiden. Mein Papa (mit meiner psychischen Unterstützung) hat für das Verlegen des neuen Balkonbodens nur wenige Stunden gebruacht. Und das Resultat ist wirklich noch besser, als ich es mir gedacht habe!

Der Boden ist pflegeleicht, chic und fühlt sich gut an. Auch Letzteres ist wichtig für mich, lebe ich in meiner Wohnung doch meistens sockenlos. Für mich sind →die Runnen-Produkte wirklich die ideale Lösung für alle hässlichen Balkonböden. Je nach persönlichem Geschmack und Einrichtung gibt es sie in Akazienholz, hellgrau oder dunkelgrau und seit diesem Jahr auch in Fliesenoptik! Wer es gerne wild mag oder verschiedene Bereiche optisch trennen möchte, kann die Designs auch miteinander kombinieren. Ich mag es gerne klassisch modern, darum ist der dunkle Boden perfekt für mich.

Balkon Boden IKEA Runnen und bemalte Wand

Die andere Balkonwand mit dem Tagesbett und der Bananenblattwand.

Sommerabend auf Stadtbalkon

Blick vom Tagesbett aus. So lassen sich laue Abende geniessen!

Der Boden hat mein Papa im Januar für mich neu gemacht. Im →Instagram-Highlight sieht man den Prozess Schritt-für-Schritt. Auch jetzt, fast ein halbes Jahr später, freue ich mich am neuen Look. Danke Papa fürs Umsetzen und danke IKEA für die grosszügige Unterstützung des Projektes!

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DIY neuer Balkon-Boden
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