Lebensart Selbstliebe

Fünfeinhalb Methoden, die dir helfen, (fast) alles zu schaffen

5 Methoden um alles zu schaffen: Morgenroutine

Ein tolles Leben hat man nur, wenn man was dafür tut.

Klar, alles kann man nicht haben im Leben. Aber schon nur das zu machen, was einen wirklich Freude bereitet und bewusst den Fokus auf seine Ziele zu richten, führen zu dem Leben, was einem grösstenteils erfüllt.

In diesem Post habe ich erklärt, wie ich den Überblick über meine kurz-, mittel- und langfristige Ziele behalten. Und auch wenn der Post etwas älter ist: Ich habe meine Tabelle noch immer und viele Ziele haben sich kaum verändert. Keines ist in der Zwischenzeit erreicht, vielen bin ich aber näher gekommen. Und genau darum geht es: Der Weg ist das Ziel! Doch vor lauter Selbstoptimierungstheorien, -Tipps und -Möglichkeiten ist es gar nicht so einfach, den für sich besten Weg zu finden. 

Auch ich bin noch nicht am Ende der Suche. Aber ich habe einige Muster und Denkweisen gefunden, die super für mich funktionieren. Vielleicht ja auch für dich? Auf alle Fälle gilt: Hinterfrage immer, warum du was willst (für dich oder für andere) und ob dich eine Umsetzungsmethode wirklich anspricht oder es für dich vielleicht eine andere, bessere Lösung geben könnte. 

5 Methoden zum Ziele erreichen

Jetzt aber zu Denkweisen, die mir helfen, mehr zu erreichen und zu machen als früher und mich dabei sogar noch entspannter zu fühlen. Stress ist nämlich kein Ziel von mir.

Wie wäre es, wenn es einfach wäre?

Diese Frage stelle ich mir, wenn ich beispielsweise nicht weiss, wie ich was umsetzen oder in mein Leben integrieren kann. Was wäre, wenn es nicht perfekt sein muss? Was ist der einfachste Weg, der das Ziel touchiert?

Ein Beispiel: Du willst beweglicher werden, ein Fernziel ist, Yoga zu machen. Vielleicht wäre der einfachste Weg, jeden Morgen 15 Minuten zu dehnen. Oder du verabredest dich zweimal in der Woche mit einer Freundin fürs Yoga? Was passt besser für dich, was fühlt sich einfacher an? Dann mache das. Egal was wissenschaftlich oder popkulturell gerade angesagt ist. Weil: Entscheidest du dich für die kompliziertere Variante, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass du es gar nicht machst.

Konsistenz ist der Schlüssel

Das wiederholte Tun von Etwas, ist für mich viel einfacher. Darum versuche ich die Tasks, die mir wirklich wichtig sind und langfristig auf meine grossen Ziele einzahlen, täglich zu machen. Dazu gehört bei mir beispielsweise das Lernen einer neuen Sprache. Aber auch anderes: Seit ich realisiert habe, dass ich wieder öfters bloggen will, plane ich mir täglich 30-60 Minuten dafür ein. Und bin selber überrascht, wie einfach es geht und wie viel man in dieser kurzen Zeit schaffen kann. 

Auch wenn ich beides (und vieles andere) (noch) nicht jeden Tag schaffe, so ist es doch bereits viel mehr, als ich vorher erreicht habe. Denn bereits wenn ich mich dreimal in der Woche an meine Planung halte, ist es dreimal mehr als zuvor. Zudem: Je öfter man einen Rhythmus wiederholt, desto natürlicher fühlt er sich an. 

Nutze den Morgen

Ich bin die letzte die sagt: Stehe um 4:30 auf und mache zuerst eine Stunde Sport, dann eine Stunde dieses und jenes. Aber ich habe gemerkt: Einige Sachen funktionieren für mich am Morgen vor der Arbeit einfach viel, viel besser (Sport gehört bei mir nicht dazu – bei dir aber vielleicht schon). So mache ich meine Italienischlektion vor der Arbeit – oder (meistens leider) gar nicht. Am Abend mag ich mich einfach nicht mehr konzentrieren und entspanne mich lieber, als noch auf meine Ziele „hinzuarbeiten.“

Ein schöner Nebeneffekt: Mache ich als erstes am Tag ein, zwei Dinge, die mir wichtig sind, bin ich  bei der Arbeit entspannter, habe ich einiges, mir Wichtiges, doch bereits erledigt. Und auch der Tag gehört so wieder mehr mir, weil ich den Fokus schon zu Beginn des Tages auch mich gerichtet habe. 

80 % reichen!

80 % reichen wirklich fast immer im Leben. Die Energie, die man für die letzten 20 % aufwendet, steht meistens in keinem Verhältnis und wird von der Umwelt auch so gut wie nie gefordert. Ich nutze die 80 % Regel wirklich in fast jedem Lebensbereich von mir – sogar beim Ziel-Erreichen. Ich bin nicht perfekt und schaffe halt auch nicht immer alles. Aber wenn es mir zu 80 % gelingt, nach meinen Werten und Träumen zu leben, ist das schon eine Menge! Oft erspart man sich so durch das nicht 100%-Konsequenz-Sein eine Menge Stress und Erklärungen.

Plane deinen Sommer und jede andere Saison

Nur wenn du dein Leben planst, machst du das, was du willst! Du willst schon lange in den Europapark? Organisiere den Ausflug. Du willst über die Greina-Ebene wandern? Plane es.

Ich war früher viel planungsfauler, mit dem Resultat, dass ich viel weniger von dem gemacht habe, worauf ich Lust hatte. Übrigens: Damit die Planung nicht stressig wird, stelle ich mögliche Teilnehmer*innen vor entschiedene Tatsachen. Wer will kommt mit, wer nicht, der nicht.

Flexibilität macht glücklich

Dieser letzte Grundsatz hat eigentlich nichts mit dem Erreichen von Zielen zu tun, darum zähle ich ihn auch nur halb. Aber ich beobachte immer wieder, wie sich inflexible Mensch selber im Weg stehen. Klar, sich immer anzupassen, kann es nicht sein. Aber ab und zu Ausnahmen und Anpassungen zu machen – vor allem wenn sie auf ein gelungenes Leben einzahlen – lohnt sich!

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5 Methoden für dein bestes Leben
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